Über Jahrzehnte hinweg wurden Tumoren des Zentralnervensystems (ZNS) nahezu ausschließlich
über ihre pathohistologischen Eigenschaften definiert. Seit einiger Zeit aber kommen
molekularbiologische Kennzeichen dazu, sodass man immer neue Tumorentitäten – und
zusätzlich mögliche Subgruppen – erkennen und besser im Hinblick auf ihr Risiko stratifizieren
kann.